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Dieser Beitrag ist vorerst auf Französisch verfügbar. Die Übersetzungen kommen nach und nach.
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Wasserdichte Trailrunning-Jacke: So triffst du die richtige Wahl

Auf einem Trail-Pfad kann das Wetter schnell umschlagen, und die mitgenommene Jacke entscheidet oft über eine unangenehme oder eine abgebrochene Tour. Dabei darf man sich nicht in der Jacke irren:…

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Auf einem Trail-Pfad kann das Wetter schnell umschlagen, und die mitgenommene Jacke entscheidet oft über eine unangenehme oder eine abgebrochene Tour. Dabei darf man sich nicht in der Jacke irren: wasserdicht und winddicht schützen nicht vor den gleichen Bedingungen, und das Verwechseln ist teuer, sowohl finanziell als auch im Komfort. Zwischen dem ultraleichten Modell, das nach zwanzig Minuten Wasser durchlässt, und der zu schweren Dreilagenjacke zum Laufen gibt es einen Mittelweg, der für jede Art von Tour geeignet ist. Hier erfahren Sie, wie Sie die richtige Wahl treffen.

Wasserdichte oder winddichte Jacke: ein echter Unterschied, keine Marketing-Nuance

Beide passen in dieselbe Tasche einer Trail-Weste, aber sie erfüllen nicht den gleichen Bedarf. Zu verstehen, welche man je nach Wetter mitnehmen sollte, verhindert Überraschungen während der Tour.

Die wasserdichte Jacke: Membran und echte Wasserdichtigkeit

Eine wasserdichte Trail-Jacke basiert auf einer Membran (Typ Gore-Tex oder Ähnlichem), die Wasser abhält und gleichzeitig einen Teil des Schweißes entweichen lässt. Sie schützt effektiv bei starkem Regen oder Graupel in der Höhe, allerdings zu einem höheren Gewicht und Packmaß als eine einfache Windjacke. Dies ist die Jacke, die man mitnehmen sollte, sobald der Wetterbericht anhaltenden Regen oder einen Aufenthalt in großer Höhe ankündigt.

Die Windjacke: leicht, aber nicht für starken Regen gemacht

Eine Windjacke hält Wind ab und widersteht leichtem oder vorübergehendem Regen, mehr nicht. Sie passt unauffällig in eine Hosentasche oder eine Trail-Westentasche, was sie zum grundlegenden Schutz macht, den man standardmäßig mitnehmen sollte, selbst wenn der Himmel klar erscheint. Bei einem Ultra- oder einer langen Bergtour nehmen viele Läufer beide mit: die Windjacke getragen, die wasserdichte Jacke zusammengefaltet im Rucksack.

Was bei einer Trail-Jacke wirklich zählt

Abgesehen von der auf dem Etikett angegebenen Wasserdichtigkeit machen drei Kriterien im Gebrauch den Unterschied.

Zuerst die Atmungsaktivität. Eine völlig wasserdichte Jacke, die nicht atmungsaktiv ist, lässt Sie von innen fast so stark schwitzen, als ob Sie im Regen stehen würden. Bei Anstrengung ist dieses Kriterium genauso wichtig wie die Wasserdichtigkeit selbst.

Dann das Gewicht und die Komprimierbarkeit. Eine Trail-Jacke wird selten getragen, aber viel transportiert: Sie muss sich in einer Westentasche falten lassen, ohne den gesamten Platz für Wasser und Verpflegung einzunehmen.

Schließlich der Schnitt. Eine zu weite Jacke flattert und behindert den Schritt, eine zu eng anliegende Jacke schränkt die Armbewegung beim Aufstieg mit Stöcken ein. Der Laufschnitt, der enger am Körper liegt als eine klassische Wanderjacke, verändert das Gefühl in Bewegung wirklich.

Wassersäule und Nähte: Wie man ein Datenblatt liest

Die Wassersäule, in Millimetern angegeben, misst den Druck, dem die Membran standhält, bevor Wasser durchgelassen wird. Unter 10.000 mm hält die Jacke leichten Regen ab, stößt aber bei starkem Regen oder einem Rucksack, der den Stoff im Schulterbereich komprimiert, an ihre Grenzen. Über 20.000 mm hält die Jacke den meisten Bedingungen im Gebirge stand, auch bei länger anhaltendem starkem Regen. Die Nähte sind genauso wichtig wie die Membran selbst: verschweißte Nähte, die innen als glatte Streifen sichtbar sind, verhindern das Eindringen von Wasser an den Nahtstellen, ein Detail, das preiswerte Jacken oft aus Kostengründen vernachlässigen.

Unsere Auswahl bei Quest

Für reine Wasserdichtigkeit ist die Ultra Rain Jacket von Soar Running für Ultra- und lange Trails konzipiert, mit einem Laufschnitt und geringem Gewicht, damit sie in eine Weste gefaltet werden kann.

Im Bereich Windjacken zielen die Rapha Air Windjacke und die Castelli Pro Windjacke auf Leichtigkeit für Straße, Gravel und Trail ab, während die Ortlieb Air Windjacke und die Giro Ridge Windjacke auf minimales Packmaß setzen, um im Rucksack nie zu belasten.

Sollte man beide mitnehmen?

Auf einer kurzen Tour bei unsicherem Himmel reicht die Windjacke in den allermeisten Fällen aus. Bei einem Ultra, einer Hüttentour oder jedem Rennen, bei dem sich das Wetter in der Höhe verschlechtern kann, ist die wasserdichte Jacke unerlässlich, auch wenn man sie nie öffnet. Die einfache Regel, die böse Überraschungen vermeidet, lautet: Die Windjacke wird getragen, die wasserdichte Jacke mitgenommen.

Ein oft vergessenes Kriterium: die Rennregeln

Bei vielen Ultras und langen Trails ist eine wasserdichte Jacke mit Membran und versiegelten Nähten Teil der Pflichtausrüstung, unabhängig vom Wetter am Renntag. Prüfen Sie vor dem Kauf die Regeln Ihres nächsten Rennens: Einige Organisatoren kontrollieren das Mindestgewicht oder verlangen eine verstellbare Kapuze, Details, die bestimmte zu leichte Windjacken von vornherein ausschließen.

Die richtige Wahl ist also nicht die teuerste oder auf dem Papier technischste Jacke, sondern die, die dem tatsächlichen Wetter Ihrer Touren, den Regeln der Rennen, die Sie anstreben, und der Art und Weise, wie Sie sie transportieren möchten, entspricht.